Pappelkurve Lübeck

Aktuelles aus der Kurve!

Stellungnahme

Moin VfBer,

manchmal ereignen sich Dinge, die dein ganzes Leben auf den Kopf stellen. So ist es uns in den letzten Monaten ergangen. Das hat dazu geführt, dass wir uns sehr auf uns und unseren eigenen Reflexionsprozess konzentriert haben und so die offene, transparente Aufarbeitung vernachlässigt haben. Damit werden wir im Folgenden aufräumen.

Wir haben die Meinungen, die Fragen, aber auch die Kritik, welche von außen auf uns wirkten, sehr ernst genommen und wollen auf diese Punkte eingehen, denn eine offene und reflektierte Kommunikation ist uns wichtig und oftmals in den letzten Monaten zu kurz gekommen.

Nachfolgend werden wir neben der Aufarbeitung des 13.03. auch auf sich im Vorgang ereignete Sachverhalte eingehen, welche wir nach unseren Maßstäben mit Bildmaterial belegen können oder sich vor hunderten Zeugen im öffentlichen Raum ereignet haben.

Uns ist wichtig, diese Verfehlungen endlich klar zu benennen und somit die Eskalationsspirale bis zum HSV II-Heimspiel unmissverständlicher darzulegen.

Wir starten mit dem Elefanten im Raum:

Die Auseinandersetzung

Am 13.03.2026 kam es zu einer Auseinandersetzung im Stadionumfeld.

Dem Narrativ, wir hätten angegriffen, haben wir bis hierhin nicht klar widersprochen. Ob wir das so sehen oder nicht, spielt am Ende keine Rolle, denn wir können verstehen, dass Menschen das so sehen. Wir verstehen auch, warum dieses Wording für einige wichtig ist, denn in einer einfachen Welt muss es immer den einen Täter geben.

Aber natürlich kam es zu den Ereignissen nicht in einem luftleeren Raum. Denn wo beginnt so ein Angriff? Ist automatisch der der Angreifer, der den ersten Schritt macht? Oder kann auch der der Angreifer sein, der Kampfangebote per WhatsApp verschickt, sich bandagiert aufbaut, seinen Gürtel zieht und, mit antisemitischen Beleidigungen begleitet, zum Kampf auffordert?

Vielleicht spielt das aber auch nicht die große Rolle. Am Ende ist das, was passiert ist, das traurige Ende eines über Jahre gewachsenen Konflikts. Sowohl was das Verhalten an besagtem Tag angeht als auch die Aussagen und Aktionen in den Wochen, Monaten und Jahren zuvor zeigen eine klare Negativspirale.

Wir sind an einem Punkt, an dem wir offen dazu stehen können.

Wir als Gruppe haben für uns nach den Ereignissen im Rahmen des Auswärtsspiels in Hannover, auf welche wir im weiteren Verlauf eingehen werden, den Entschluss gefasst, nicht mehr zurückzuziehen, sondern im Zweifel auch körperlich für das einzustehen, wovon wir überzeugt sind.

Was wir jedoch auch klar hervorheben wollen, ist die Tatsache, dass wir unter keinen Umständen wollten, dass es dort passiert, wo es passiert ist. Wir wollten nicht, dass Unbeteiligte mit betroffen sind. Der Umstand, dass Kinder von Gruppenmitgliedern genau dort gespielt haben, als es zu der Auseinandersetzung kam, zeigt dies sicher deutlich.

Aber nur, weil wir es anders wollten, spricht uns dies nicht von einer Verantwortung und somit auch Schuld frei.

Wir bereuen es, dass es zu dieser Auseinandersetzung in diesem Umfeld gekommen ist und entschuldigen uns nochmals klar bei allen Unbeteiligten. Wir können dies nicht rückgängig machen, sondern müssen damit leben.

Doch wie eingangs erwähnt, war dies das traurige Ende eines über Jahre gewachsenen Konflikts und so wollen wir im Folgenden auf die grundsätzliche Situation zwischen beiden Gruppen, Grenzüberschreitungen und insbesondere die Ereignisse bei den beiden Auswärtsspielen in Drochtersen sowie Hannover eingehen.

Die Entwicklung bis Herbst 2025

Uns verbanden mit vielen älteren Mitgliedern der Halunken enge persönliche Beziehungen. Viele ihrer Gründungsmitglieder haben ihre Fankarriere in unseren Strukturen begonnen und haben diese de facto nicht im Bösen verlassen. Es ist uns wichtig, dies klarzustellen, die allermeisten wissen es sowieso.

Genauso möchten wir dem Gerücht entgegentreten, hier handelt es sich um einen Machtkampf – den gab es nie. Die Halunken haben zu keinem Zeitpunkt versucht, unsere Stellung in der Kurve einzunehmen.

Unsere über Jahre gewachsenen Probleme sind anderer Natur. Seit die Halunken junge Mitglieder aufgenommen haben, haben sie sich sukzessive von einem gemeinsamen Wertekodex verabschiedet.

Diese stete Entwicklung haben wir falsch begleitet, auch dies können wir uns aus heutiger Perspektive eingestehen. Wir hätten viel früher eine viel härtere Linie fahren müssen, um unsere Kurve als Freiraum für VfB-Fans jeder Couleur zu schützen und nicht aus einem falsch verstandenen Kodex heraus zuzusehen, wie neben uns ein Raum entsteht, welcher kriminelle und gewaltbereite Neonazis beherbergt, deren Gedankengut relativiert und verbreitet.

Wir haben es immer nur mit Worten im Hinterzimmer zwischen beiden Führungsriegen versucht, das war falsch. Unser Kodex gibt es schlicht nicht her, Täter anzuschwärzen. Leider führt das in der Konsequenz dazu, dass es entweder den großen Knall gibt oder Täter nur mahnende Worte im Hinterzimmer aushalten müssen.

Und so müssen wir uns reflektierend eingestehen, dass wir die Entwicklung hin zu einem sozialen Umfeld, in welchem Mobbing, Frauenhass und Sexismus zur Normalität geworden sind, Gewaltfantasien gegen andere VfBer ausgelebt werden, Fanstrukturen zunehmend für private Interessen genutzt werden, eine wachsende Freundschaft zur rechtsextremen Fangruppierung Vacarm aus Bukarest, antisemitische Äußerungen sowie rechtsradikale Grüße geduldet sind und Jugendliche aus rechten Strukturen mobilisiert werden, schlicht mitbegleitet haben.

Und verdammt nochmal ja, es gab die Punkte, an denen wir die Reißleine hätten ziehen müssen:

  • 11.11.2023, Auswärtsspiel in Dortmund: Die Halunken reisten geschlossen in orangefarbener Bomberjacke an und stimmten „Deutsche wehrt euch“ an. Im Anschluss wurden die Toiletten des Stadions in Brand gesetzt.
  • 26.11.2023, Heimspiel gegen Bielefeld: Eine von uns durchgeführte und fanszeneintern sauber kommunizierte Choreo wurde durch das kollektive Hochhalten auf orange gezogener Bomberjacken durch die Halunken mutwillig zerstört.
  • 02.12.2023, Auswärtsspiel in Duisburg: Ein Mitglied der Halunken beleidigte einen VfB-Spieler nach Abpfiff ausländerfeindlich, sodass dieser unter Tränen das Feld verließ.
  • 27.01.2024, Auswärtsspiel in Aue: Ein Führungsmitglied der Halunken stimmte mehrfach im öffentlichen Raum verschiedene, antisemitische Gesänge gegen ostdeutsche Vereine an. Zerstörung von Sanitäreinrichtungen im Stadion.
  • 11.05.2024, Auswärtsspiel in Ingolstadt: Ein Mitglied der Halunken bedrohte im Zug Gruppenmitglieder im Drogenrausch.
  • 25.04.2025, Auswärtsspiel in Emden: Die Gruppierung reiste vor unserem Spiel in das benachbarte und ehemals von den Nazis besetzte Groningen und präsentierte, untermalt von einer Deutschlandfahne, ein „Erobert & besetzt“-Banner auf dem Marktplatz.
  • 12.10.2025, Heimspiel gegen Hannover: Ein Führungsmitglied der Halunken, welches in der Vergangenheit immer wieder für rechtsextreme Gesänge verantwortlich war, präsentierte seinen neuen Hakenkreuz-Gürtel stolz in unseren Räumlichkeiten.

Aber wir haben es nicht getan.

Erst als sich seit Oktober letzten Jahres das Auftreten der Halunken uns gegenüber geändert hat, waren wir bereit, eine harte Kante zu fahren. Im Zuge dessen gab es zwei Ereignisse, die wir transparent aufarbeiten möchten.

Auswärtsspiel in Drochtersen, 17.10.2025

Im Rahmen dieses Spiels haben die Halunken, angetrieben von einem Führungsmitglied, die wenigen Absprachen, welche zu diesem Zeitpunkt noch galten, mit einer Ausnahme gezielt und mit einem Lächeln gebrochen.

Im Rahmen unseres Reflexionsprozesses ist uns erst klar geworden, wie skurril die Tatsache ist, dass so etwas in unserer Szene überhaupt erst möglich ist.

An diesem Spieltag wurden erstmalig politische Parolen durch die Halunken offen – und nicht einmal mehr in Gesänge gegen andere Fanszenen verpackt – während eines VfB-Spiels skandiert. Neben Huldigungen für das NS-Regime wurde ganz klar für eine homophobe Weltanschauung gesungen, während unser Verein die höchste Pflichtspielniederlage seit über 25 Jahren (18.05.1997 0:7 in Kaiserslautern) kassierte.

Frauen auf der Tribüne neben dem Gästeblock wurden wahllos über den gesamten Spielverlauf auf übelste Art und Weise sexistisch herabgewürdigt. „Fotze“, „Huren“, „Zeigt eure Titten, ihr Schlampen“ sind nur Auszüge von dem, was den Frauen an den Kopf geworfen wurde.

Genauso wurden an diesem Spieltag erstmalig nicht nur neutrale Zuschauer, gegnerische Fans oder Spieler mit politisch nicht tragbaren Beleidigungen attackiert, sondern kontextlos auch Mitglieder der aktiven Fanszene.

Diese beiden Grenzüberschreitungen waren für uns die letzten Tropfen, die ein ohnehin schon übergelaufenes Fass zum Platzen brachten. Bereits auf dem Rückweg zeichnete sich ab, dass dies der finale Bruch sein muss und es nur noch um die Art der Kommunikation geht. Ehrlich gesprochen lagen zu diesem Zeitpunkt bereits alle Handlungsoptionen offen auf dem Tisch.

Am Ende haben die Führungsmitglieder der Halunken uns in zwei Treffen, von uns forciert, am 29.10.2025 und am 16.11.2025 einzeln in die Augen versprochen, dass so etwas nie wieder passieren wird und sie persönlich und im Namen ihrer Gruppe geradestehen werden. Wir haben diese ewige Lüge noch einmal geglaubt, bis direkt nach der Winterpause (nur 1 Auswärtsspiel nach dem letzten Führungstreffen beider Gruppen später) das Spiel in Hannover anstand.

Auswärtsspiel in Hannover, 28.02.2026

Die Ereignisse dieses Tages haben dann wirklich alles bisher Geschehene in den Schatten gestellt, machen uns hinsichtlich der Intention der beiden handelnden Personen sprachlos und haben jegliche Basis für Gespräche unmöglich gemacht.

Zwei Führungsmitglieder der Halunken haben wie nach vorher definiertem Protokoll sämtliche klar verbalisierten roten Linien mit Anlauf und einem Lächeln auf den Lippen übersprungen.

NS-Parolen, Gesänge zur Glorifizierung eines homophoben Weltbildes in Gegenwart bekannt homosexueller Personen, schwerste homophobe und sexistische Beleidigungen gegen führende Personen der Fanszene sowie Drohungen gegen anwesende HSVer.

Darüber hinaus wurde jedoch die letzte, bis dahin existente Grenze im Miteinander gebrochen: Ein langjähriger Freund unserer Gruppe, welcher mit uns reiste, wurde durch ein Führungsmitglied der Halunken ohne ersichtlichen oder kommunizierten Grund umgeschubst und am Boden liegend drei Mal gegen den Kopf getreten. Ein weibliches Mitglied unserer Gruppe versuchte dazwischenzugehen. Als Reaktion wurde auch sie beinahe angegriffen.

Danach gab es für uns die Option der Kommunikation nicht mehr. Ehrlich gesagt gab es nach diesem Ereignis auch keine Person in unseren Reihen mehr, welche noch bereit war, mit den beiden handelnden Personen auf Seiten der Halunken an einem Tisch zu sitzen.

Und trotzdem haben zwei Führungspersonen von uns noch einmal ein vier-Augen-Gespräch zu Führungspersonen der Halunken gesucht und verdeutlicht, was in Hannover passiert ist und was das für uns bedeutet.

Doch darauf gab es keine Reaktion und so nahmen die Dinge ihren Lauf. Es kam zu einer Auseinandersetzung, eine Seite gewinnt, die andere verliert und gibt sich dann als Opfer.

Nachgang des 13.03.

Während sich die Halunken in der Öffentlichkeit brav als Opfer geben, ist im Hintergrund eine nie dagewesene Bedrohungswelle auf alle uns nahestehenden Personen jeglichen Alters oder Geschlechts entstanden.

  • Es werden an den privaten Fahrzeugen unserer Mitglieder Halunkenaufkleber unter den Scheibenwischern platziert.
  • Personen unseres Umfeldes werden auf Partys, beim Spazierengehen oder beim Essengehen eingeschüchtert oder ihnen wird direkt mit Gewalt gedroht, sollten sie sich nicht direkt verpissen.
  • In der Nähe des Elternhauses eines Gruppenmitgliedes wurde auf einen Stromkasten sein Name mit dem Satz „Wo bist du?!“ gesprüht.
  • Im Vorfeld der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15.06. kam es auf dem Parkplatz vor diversen Zeugen zu einem unprovozierten Angriff auf eines unserer Mitglieder mit der Aufforderung, sich endlich zu stellen.
  • Während des Campus Open Air haben sich 40 Personen der Halunken oder aus deren Dunstkreis die Aufgabe gemacht, jegliche Personen in unserem Dunstkreis ausfindig zu machen, anzufeinden und zu schikanieren. Ausgänge wurden bewusst dichtgemacht und das Gelände gezielt patrouilliert. Jede von ihnen angesprochene Person hat zu wissen bekommen, dass alle Veranstaltungen dieser Art in Lübeck in Zukunft so ablaufen werden und keine UKL-nahe Person mehr sicher sein wird.
  • Nach Bekanntgabe der Öffnung der Pappelkurve verfolgte ein Führungsmitglied der Halunken einen UKLer und trat beim Halten gegen sein Auto, verbunden mit der Aufforderung „sich zu stellen”. Wenige Tage später wurde die Heckscheibe seines Autos zertrümmert.

All das ist nur ein Auszug der Situationen, in welcher sich unsere Mitglieder beinahe tagtäglich wiederfinden. Es wird psychischer Druck ausgeübt, Personen werden im öffentlichen Raum dazu gedrängt, unsere Gruppe zu verlassen und Morddrohungen ausgesprochen. Dabei wird ebenfalls keine Rücksicht auf das Dabeisein von Kindern oder Familienmitgliedern genommen. Das alles ist kein normaler Konflikt zwischen zwei Gruppierungen mehr. Es wird aktiv Jagd auf alles gemacht, was uns in irgendeiner Form nahesteht und kein Halt vor dem Übertreten jeglicher moralischer oder menschlicher Grenzen gemacht.

Gleichmacherei

Seit den Ereignissen vom 13.03.2026 sind wir mit wiederkehrenden Versuchen der Gleichmacherei durch Außenstehende konfrontiert. Das ist für uns am Ende eines langen und intensiven Reflexionsprozesses offen gesprochen das Dümmste, womit wir uns in dieser Zeit auseinandersetzen müssen.

Wer sich eine vorgefertigte Meinung anmaßt, dem sollte klar sein, dass wir nicht im Kindergarten und die Beteiligten keine Kleinkinder sind, wo der eine die Schaufel geklaut und der andere als Reaktion die Sandburg zertreten hat.

Hier stehen sich eine Gruppierung, welche nachweislich Fußballstrukturen ausnutzt, um rechtsextremes Gedankengut in die Öffentlichkeit zu tragen, kriminelle Geschäfte abzuwickeln und zur persönlichen Belustigung Schwächere attackiert und eine Gruppierung, welche dies in letzter Instanz auf eine nicht korrekte Art zu lösen versuchte, gegenüber.

Uns ist bewusst, dass sicherlich nicht auf alle Mitglieder der Halunken diese Attribute zutreffen und es einen Unterschied zwischen aktiven Tätern und Duldern gibt. Dennoch tragen diese Dulder ebenso ihren Teil zum Auftreten der Gruppe bei, sehen keinen Bedarf des Umdenkens und machen sich ebenso mitverantwortlich für das jahrelange Fehlverhalten innerhalb dieser Gruppe.

Status Quo

Mit der Öffnung der Pappelkurve stehen wir vor einem Neuanfang in der Kurve. Die Pappelkurve soll wieder ein Ort frei von Diskriminierung und Hass werden. Dieser Neuanfang wird aber strukturiert torpediert.

Seit dem Heimspiel gegen Todesfelde haben die Halunken eine gezielte Hetz- und Desinformationskampagne gegen uns als Gruppe und den VfB ins Leben gerufen. Guerillaartig platzieren sie sich und ihr Umfeld im Stadion, um gegen uns als Gruppe zu hetzen. Damit testen sie die Grenzen, die ihnen der VfB setzt, weiter aus. Ein ähnliches Verhalten, welches bei uns über die letzten Jahre an den Tag gelegt wurde. Öffentlichkeitswirksam erzeugt das ein Bild von einem Stadion, welches komplett gegen uns steht, in Realität aber nur 40 verwirrte Menschen sind, die an jedem Punkt im Stadion ihre Propaganda kundtun wollen.

Parallel werden gezielt Falschinformationen und Halbwahrheiten über alle möglichen Kanäle an Sponsoren und Mitglieder gestreut, welche mit halunkenbetriebenen Fake-Accounts auf Social Media weiterverbreitet werden und Druck auf alle Beteiligten ausüben. Währenddessen kopiert jedes Schmierblatt dieses konstruierte Narrativ und feuert die ganze Debatte mit einseitigen Artikeln weiter an, ohne sich auch einmal die Mühe zu machen, den gegebenen Sachverhalt kritisch aufzuarbeiten.

Während wir uns die letzten Wochen wieder mehr darauf fokussiert haben, die Mannschaft und den Verein nach vorne zu bringen, nutzt der Haufen, der von den Halunken noch übriggeblieben ist, die missliche Gesamtsituation vom Verein schamlos aus und versucht mit populistischen Maßnahmen den VfB Lübeck zu destabilisieren, die Anhängerschaft weiter zu spalten und Funktionäre und Sponsoren aufeinander zu hetzen.

Welche Ziele die Halunken dabei verfolgen und welche Werte sie vertreten, ist für uns nicht mehr ersichtlich. Von der öffentlich selbstdargestellten Lösungsorientiertheit ist jedenfalls nichts zu erkennen. Das einzige Ergebnis wird ein langfristiger Schaden für den VfB Lübeck sein.

Festzuhalten bleibt: Ein Zurück zu den Zuständen der letzten Jahre wird es mit uns nicht geben. Wir appellieren an jeden, sich kritisch mit der gesamten Geschichte auseinanderzusetzen, statt vorgefertigten Meinungen zu folgen. Jeder VfBer und jeder Interessierte kann jederzeit mit uns über diese Situation sprechen. Gemeinsam wollen wir Wege finden, unsere Fanszene und die gesamte VfB-Familie vor einer solchen Unterwanderung zu schützen. Wir stehen zu unserer Verantwortung, ziehen die Lehren aus dieser Geschichte und werden es in Zukunft besser machen. Und wir erwarten, dass mit derselben Ehrlichkeit auch über das gesprochen wird, was uns in diese Situation gebracht hat.

Für eine Pappelkurve frei von Diskriminierung und Hass.

Ultra’ Kollektiv Lübeck
Im Oktober 2026